Madrisarundtour gargellen am neujahrstag

Aufstieg zum St. Antönier Joch in Gargellen
Aufstieg zum St. Antönier Joch in Gargellen

Neujahrsskitour in die Schweiz

Am 1. Januar 2015 nutzten wir die tollen Bedingungen für eine Skitour von Gargellen in die Schweiz und zurück. Wir waren am Neujahrstag tatsächlich die ersten, die die Spur zum St. Antönierjoch legten. Bei einem halben Meter Neuschnee ist das erstmal eine kraftraubende Angelegenheit

Doch wenn man "die Jungen" dabei hat, kann man das Spuren ruhig ihnen überlassen. Bei bestem Wetter waren wir in ca. 1 Stunde - Fotografieren eingerechnet - am St. Antönierjoch und gingen dann noch ca. 200 Höhenmeter Richtung Riedkopf weiter, um die tollen Hänge fahren zu können. Bis dahin alles völlig easy.... Im letzten Hang vor St. Antönien verließ uns dann aber das Glück. Martina meldete nach einem leichten Sturz den Defekt der Tourenbindung. Der hintere Bindungskopf war lose und ließ sich auch nicht mehr fixieren. Micha Doberstein, unser bester Rider, überlegte nicht lange und gab Martina seine Ski. Er fuhr die letzten Kilometer im Gelände und auf der Straße auf einem Ski nach St. Antönien ab. Das Bindungsproblem haben wir dann dank eines super freundlichen Mitarbeiters eines Intersport Geschäftes in Klosters beheben können. Er tauschte einfach die ganze Bindung auf Kulanz aus. RESPEKT! Das nächste Problem stand aber schon an: Im Skigebiet von Klosters waren  zwei Schleppschlifte im Madrisagebiet noch nicht in Betrieb. Die braucht man aber dringend, um wieder zurück nach Gargellen zu kommen. Pustekuchen! Alles Reden mit dem Liftpersonal, das gerade die Spur für die Schlepplifte präparierte, half nichts. Über unwegbares Gelände und stetigem Auf und Ab mussten wir nochmals ca. 800 Höhenmeter aufsteigen. Das war ja noch machbar. Doch die Zeit spielte gegen uns. Um 17.30 Uhr trat einfach die Dunkelheit ein. Zum Glück war der Himmel klar und der Mond stand fast vor der Vollendung. Das bedeutete für uns eine Tiefschneeabfahrt bei Mondschein vom Schlappiner Joch Richtung Gargellen in feinstem Pulver. Um halb acht standen wir dann glücklich, aber fix und alle vor den Autos. Diesen 1. Januar 2015 werden wir wohl so schnell nicht vergessen.

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